Lebensbundbäume

Sie haben sich getraut und Ihrer Liebe ein Zeichen gesetzt. Über 300 Lebensbundbäume zieren die Wiesen rund um das Rogner Bad Blumau. Jeder einzelne Baum wurde auf einen Namen getauft, der eine besondere Bedeutung für das Paar hat. Ersichtlich sind diese auf den Tafeln, die direkt neben den Bäumen angebracht sind.

Der Apfelbaum als Sinnbild und Zeichen der Liebe

Neben seiner Rolle als Baum der wichtigsten Frucht unserer Breiten spielt der Apfelbaum auch in verschiedenen Mythologien und Religionen eine Rolle. Bei den Kelten gehörte er als Baum der Liebe und Unsterblichkeit zu den sieben heiligen Bäumen (mit Birke, Erle, Weide, Eiche, Steineiche und Haselbaum), die nicht angerührt wurden. Und in unserer Übersetzung des Alten Testaments ist er der Baum der Erkenntnis, von dem Adam und Eva die verboten Früchte aßen.

Die Birke, der Baum des Lichtes, der Jugend und Sinnlichkeit

Die Birke wird wegen ihrer Schönheit gerne als „Herrin der Wälder" bezeichnet. Sie ist robuster als die meisten anderen Bäume und wächst selbst dort, wo die starke Eiche nicht gedeiht.

Während der ersten Monate des Kalenders verwendeten die Kelten Besen aus Birkenreisig, mit denen sie die Wege fegten, um damit die bösen Geister des alten Jahres auszutreiben. Im Frühjahr wurde die Birke dann mittels eines Schnitts in die Rinde angezapft. Aus dem süßen Saft des Baumes stellten die Kelten einen Likör her, mit dem die Frühlings-Tag- und - Nacht-Gleiche feierlich zelebriert wurde.

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